Bodentiefe Fenster beim Bungalow

 

Gleichzeitig bietet er die optimale Ausgangslage für das barrierefreie Wohnen bis ins hohe Alter. Selbst bei den Dachformen ist heute vieles möglich, so dass es nicht zwingend das klassische Flachdach sein muss, mit dem der Bungalow gedeckt wird.

 

Der Bungalow steht für Licht und Freiheit

Der moderne Bungalow steht heute für Licht und Freiheit. Er verbindet den Wohnraum mit der Natur im eigenen Garten, er bietet Freiheit auch im fortgeschrittenen Alter, da die gesamte Planung bereits barrierefrei erfolgen kann. So können die Bewohner im klassischen Bungalow länger selbstbestimmt leben.

Die Verbindung von Wohnraum und Natur, die typischen lichtdurchfluteten Räume lassen sich vor allem durch die Wahl geeigneter Fenster realisieren. Bei modernen Bungalows können bodentiefe Fenster im Wohnzimmer, in der geräumigen Wohnküche, aber auch in allen anderen Räumen eingesetzt werden. Alternativ dazu gibt es die Varianten, in denen eine komplette Front des Wohnraums aus bodentiefen Fenstern besteht, in den übrigen Räumen klassische Fenster eingesetzt werden. Eine Übersicht von bodentiefen Fenstern finden sie auf http://www.fensterhandel.de/fenster/.

 

Bodentiefe Fenster im Bungalow bringen viele Vorteile mit sich

Wer sich für bodentiefe Fenster im Bungalow entscheidet, der kann davon mehrfach profitieren:

 

  1. Es gelangt wesentlich mehr Licht in den Raum.
  2. Im Winter können die Räume an sonnigen Tagen passiv aufgeheizt werden.
  3. Eine Sonnenschutzverglasung kann im Sommer dafür sorgen, dass sich die Innenräume nicht zu stark aufheizen.
  4. Der Blick ins Grüne bzw. den eigenen Garten kann als echtes Panorama genutzt werden.

Weitere Vorteile von Bungalows finden Sie hier.

Bodentiefe Fenster bei einem Bungalow von Deutsche Bauwelten.
Beispiel eines Bungalows mit bodentiefen Fenstern. Zum Bungalow geht es hier

Allerdings kommt es beim Einsatz von bodentiefen Fenstern im Bungalow auch darauf an, dass diese richtig ausgerichtet sind. Schon bei der Planung des Hausbaus sollte man darauf achten. So sollte der Gartenbereich in südlicher oder westlicher Ausrichtung liegen. In diesen Richtungen sollte sich dementsprechend der Bungalow mehr öffnen, so dass bodentiefe Fenster eine ideale Möglichkeit sind.

Wer die bodentiefen Fenster auf der Südfassade einbaut, kann damit noch mehr Tageslicht in den Raum lassen. Vor allem im Wohnzimmer ist dies erwünscht. Die modernen Verglasungen der bodentiefen Fenster sind zudem so gestaltet, dass sie kaum noch Energie verlieren. Vielmehr können sie passiv dafür sorgen, dass die Sonnenenergie von außen zwar nach innen dringen, aber nicht wieder entweichen kann. So nutzt man im Winter mit bodentiefen Fenstern die Sonnenenergie zur indirekten Beheizung der Räume. Im Sommer kann eine spezielle Sonnenschutzverglasung dagegen dafür sorgen, dass der Innenraum sich nicht zu sehr aufheizt. Alternativ dazu kommen auch Markisen oder Jalousien in Betracht. Bäume und Sträucher, die angepflanzt werden und Schatten spenden, können ebenfalls für einen Hitzeschutz im Sommer sorgen.

 

Was müssen bodentiefe Fenster im Bungalow können?

Bodentiefe Fenster im Bungalow müssen die gleichen wichtigen Aufgaben erfüllen, wie in jedem anderen Haus. Zu den drei Grundaufgaben eines Fensters gehören

  1. Sicherheit vor Einbrechern bieten
  2. Schallschutz bieten
  3. Wärmeschutz ermöglichen

 

Moderne Fenster können diese Anforderungen problemlos erfüllen. Dennoch gibt es Fallstricke, auf die angehende Käufer achten sollten. Um diese zu vermeiden, ist es wichtig, sich im Vorfeld grundlegend zu informieren.

 

Bodentiefe Fenster im Bungalow – wie funktioniert der Einbruchschutz?

Seit Jahren steigt die Zahl der Einbrüche in Deutschland an. Im vergangenen Jahr kam es zu einem Anstieg um 9,9 Prozent gegenüber 2014. Insgesamt verzeichnete die Polizeistatistik im Jahr 2015 167.136 Einbrüche in Deutschland. Der Schaden betrug gut 440,8 Millionen Euro. Gut 71.300 Einbruchsversuche verzeichnete man in den Statistiken ebenfalls. Das bedeutet aber auch, dass gut 40 Prozent der Versuche eines Einbruchs abgebrochen werden. Laut aktuellen Statistiken ist das dann der Fall, wenn der Einbrecher drei Mal vergeblich ansetzt, um ins Haus zu gelangen. Ein möglichst geringer Zeitaufwand ist daher für das Gros der Einbrecher entscheidend für ihre Taten. Wer zu lange braucht, läuft Gefahr, entdeckt zu werden und bricht lieber ab.

Deshalb ist der Einbruchschutz an Fenstern und Türen auch so wichtig. Dennoch sind in Deutschland, trotz der entsprechenden Warnungen der Polizei, gerade einmal fünf bis zehn Prozent der Wohnungen und Häuser mit dem rudimentären Einbruchschutz versehen. Dabei ist die Gefahr eines Einbruchs gerade im Bungalow besonders groß.

Das ebenerdige Gebäude bietet die ideale Gelegenheit, da Fenster und Türen einfach erreichbar sind. Umso wichtiger ist es, bei deren Auswahl auf entsprechende Maßnahmen zum Einbruchschutz zu achten. Nach der DIN-Norm EN 1627 gibt es sechs Widerstandsklassen (WK) bzw. Resistance Classes (RC). Diese geben an, wie lange ein Fenster einem Einbruchsversuch mit bestimmten Werkzeugen und Hilfsmitteln standhält. Generell empfohlen wird für Fenster im Erdgeschoss, mindestens die RC 2 oder RC 2 N. Die RC 1 N empfiehlt sich eher für Fenster in den oberen Geschossen, die im Bungalow nicht vorkommen.

 

Die RC 2 N bzw. RC 2 gibt an, dass ein Fenster folgende Belastungen überstehen muss:

  • Fenster müssen Grundschutz gegen Aufhebelungsversuche mit körperlicher Gewalt bieten, zum Beispiel durch Gegentreten, -schlagen, -springen, einen Schulterstoß, das Herausreißen oder Hochschieben.
  • Fenster müssen zusätzlich vor der Aufhebelung mit einfachen Werkzeugen geschützt sein, zum Beispiel Zange, Schraubendreher oder Keile

 

Für die Sicherheit der bodentiefen Fenster im Bungalow sorgen zudem bestimmte Verriegelungsmechanismen. Die bewährte FeBa-Kralle zum Beispiel ist bei diesen bodentiefen Fenstern serienmäßig mit enthalten. Sie besteht aus Pilzkopf und Schwenkkralle, die sich gegenläufig im Beschlag festkrallen, wenn das Fenster verschlossen wird.

Zusätzlich lässt sich die Sicherheit der bodentiefen Fenster im Bungalow verbessern, wenn man auf abschließbare Fenstergriffe setzt. Diese Griffoliven sind heute zu jedem Fenster optional erhältlich. Ist das Fenster gekippt, so lässt es sich von Einbrechern mit sehr einfachen Mitteln öffnen. Anders sieht es jedoch aus, wenn der Fenstergriff abgeschlossen ist. Außerdem bieten abschließbare Fenstergriffe auch ein Plus an Sicherheit für den Nachwuchs, der nicht einfach in den Garten entlaufen kann.

Ein weiteres Plus an Sicherheit ergibt sich durch die Wahl der richtigen Verglasung der bodentiefen Fenster im Bungalow. Spezielles Sicherheitsglas bzw. Verbundglas sorgt dafür, dass sich Scheiben nicht so einfach einschlagen lassen. Geschieht es doch, so sorgt eine im Scheibenzwischenraum gespannte, extrem reißfeste und hochelastische Folie dafür, dass der Täter nicht einfach durch die Scheibe greifen kann. Zwar schlagen nur die wenigsten Einbrecher die Fensterscheiben ein, da dies mit Krach und damit einer erhöhten Gefahr, entdeckt zu werden, einhergeht, allerdings gibt es immer Ausnahmen.

 

Warum Sie bei bodentiefen Fenstern im Bungalow an den Schallschutz denken sollten

Wer sich für neue bodentiefe Fenster im Bungalow entscheidet, sollte auch den Schallschutz nicht vergessen. Zwar sind die Grundstücksgrößen beim Bungalow etwas großzügiger, da hier in die Breite, statt in die Höhe gebaut wird, allerdings liegt das Grundstück womöglich an einer stark befahrenen Straße, in der Einflugschneise des nahe gelegenen Flughafens oder nahe einem Kinderspielplatz. In diesem Fall sind starke Geräuschentwicklungen zu erwarten, die durch Fenster ohne Schallschutz schnell ins Hausinnere dringen können.

Dass diese Lärmquellen uns unterbewusst beeinflussen und sogar Auswirkungen auf den nächtlichen Schlaf und unser allgemeines Wohlbefinden haben können, ist längst bewiesen. Deshalb ist der richtige Schallschutz für die Fenster von Bedeutung.

Spezielle Schallschutzfenster müssen Sie zwar nicht überall einsetzen, aber gerade in den Räumen, die zu den Lärmquellen hin ausgerichtet sind, sollten Sie darauf setzen. Schall ist im Grunde genommen eine Schwingung. Diese wird zum Beispiel durch die Luft übertragen und an die Fensterscheibe weitergegeben. Heute werden Fenster nur noch mit Mehrfachverglasungen angeboten, trifft die Schwingung des Schalls auf die erste Scheibe, versetzt sie diese in Schwingung. Sie gibt die Schwingung an die zweite Scheibe weiter usw.

Um diesen Effekt zu minimieren, werden moderne Schallschutzfenster asymmetrisch aufgebaut. Das heißt, die einzelnen Glasscheiben, die im Fenster eingesetzt werden, weisen unterschiedliche Stärken auf. Jede Scheibe kann also andere Schallfrequenzen abhalten, so dass im Hausinneren nur noch wenige Geräusche ankommen.

Zusätzlich nutzt man heute die Scheibenzwischenräume, um den Schallschutz zu verbessern. Hier kann der Scheibenzwischenraum vergrößert werden oder es wird ein spezielles Gas in diesen eingefüllt. Auch spezielle Verbundmaterialien kommen zum Einsatz. Sie entkoppeln die einzelnen Scheiben voneinander. Spezielle Schallschutz PVB-Folien können den Schallschutz beim Fenster ebenfalls verbessern.

Zusätzlich ist ein Fenster mit insgesamt drei Dichtungsebenen vorteilhaft, um störende Geräusche draußen zu halten. Hierbei gibt es eine Anschlagdichtung außen und innen sowie eine Mitteldichtung. Bei einigen Fenstern ist diese dritte Mitteldichtung bereits serienmäßig mit enthalten.

Übrigens lässt sich das Schallschutzfenster einfach durch die Zuordnung in eine von sechs Schallschutzklassen erkennen. Diese Schallschutzklassen sind nach VDI 2719 genormt. Generell gilt: Je höher die Schallschutzklasse, desto geringer der ins Haus eindringende Lärm.

 

Bodentiefe Fenster im Bungalow – Wärmedämmung ist entscheidend

Neben Schall- und Einbruchschutz sollten angehende Fensterkäufer auch an den Wärmeschutz durch die Fenster denken. Selbst der Gesetzgeber sieht in der Energieeinsparverordnung (EnEV) klare Richtlinien für neue Fenster vor. Sie gelten für alle Neubauten, sowie in den Fällen, in denen mehr als 20 Prozent der Fenster in einem bestehenden Gebäude ausgetauscht werden und lauten wie folgt:

  • Fenster dürfen einen U-Wert von 1,3 W/m²K nicht überschreiten
  • Dachflächenfenster dürfen einen U-Wert von 1,4 W/m²K nicht überschreiten
  • Passivhausfenster dürfen einen U-Wert von 0,8 W/m²K nicht überschreiten

 

Der U-Wert, auch als Wärmedurchgangskoeffizient bekannt, gehört zu den wichtigsten Werten, die beim Fensterkauf beachtet werden sollten. Er gibt an, wie viel Energie durch eine Fensterfläche von einem Quadratmeter verloren geht. Je geringer der U-Wert, desto geringer ist also auch der Wärmeverlust durch die Fenster.

Der U-Wert selbst setzt sich dabei aus zwei Einzelwerten zusammen:

 

  1. Uf-Wert – U-Wert des Fensterrahmens
  2. Ug-Wert – U-Wert der Fensterverglasung

 

Aus diesen Werten ergibt sich der UW-Wert, der für das gesamte Fenster steht. Aufgrund ihrer Beschaffenheit ist der U-Wert von Fensterrahmen stets etwas höher. Allerdings kann er durch eine spezielle Wärmeschutzverglasung soweit abgesenkt werden, dass selbst der Passivhausstandard erreicht werden kann.

In der Regel werden Passivhausfenster mit einer Dreifach-Wärmeschutzverglasung versehen. Der Vorteil besteht in den extrem hohen Wärmeschutzwerten. Wer sich aber für bodentiefe Fenster im Bungalow entscheidet, sollte auch bedenken, dass das Gewicht des gesamten Fensters nach oben schnellt, wenn die Dreifachverglasung gewählt wird. Dank moderner Fertigungstechnologien und zahlreicher Innovationen im Fensterbau sind deshalb heute sogar Passivhausfenster mit einer Zweifach-Verglasung denkbar.

Für die Wärmedämmung eines Fensters spielen verschiedene Faktoren eine wichtige Rolle. Die wichtigsten sind:

 

  1. Die Verglasung

Hier kommt es auf die Fensterscheibe an sich, den Glasabstandshalter, die Versiegelung und das Trockenmittel an.

  1. Die Flügel

Hier entscheiden Dichtungen und Glasleiste über den Wärmeschutz des Fensters.

  1. Der Rahmen

Hier sind die dritte Dichtungsebene und die Stahleinlage entscheidend.

 

Entscheidend für einen optimalen Wärmeschutz beim bodentiefen Fenster im Bungalow ist darüber hinaus die warme Kante. Es gibt hier den einfachen Glas-Abstandshalter, der den Rand außen um die Glasscheibe herum beschreibt. Die Scheiben werden durch den Glas-Abstandshalter miteinander verbunden, aber auch auf dem definierten Abstand zueinander gehalten. Der klassische Glas-Abstandshalter besteht aus Aluminium.

Es gibt aber auch die Möglichkeit, die „warme Kante“ zu wählen. Hier unterscheidet man zwischen der warmen Kante TGI und der warmen Kante mit Swiss-Spacer V. Erstere Variante beschreibt einen Edelstahl-Randverbund, der mit schwarzem Kunststoff ummantelt ist. Der Swiss-Spacer V dagegen besteht aus einem Composite Kunststoff, der hochisolierend ist. Er wird mit einer dünnen Edelstahlfolie als Dampfsperre versehen und kann zu einem noch weiter verbesserten U-Wert des Fensters führen. Selbst die Vorgaben zum Passivhausfenster lassen sich damit noch weiter absenken.

 

Bodentiefe Fenster im Bungalow – was muss ich noch beachten?

Wer sich nach diesen Informationen für bodentiefe Fenster im Bungalow mit Einbruch-, Schall- und Wärmeschutz entschieden hat, sollte noch einen wichtigen Punkt beachten: Damit die Fenster ihre Vorteile vollumfänglich ausspielen können, müssen sie richtig eingebaut werden. Entscheidend sind hier vor allem der Anschluss zwischen Mauerwerk und Fenster sowie dessen korrekte Abdichtung. Der Fenstereinbau sollte stets dem Profi überlassen werden. Auch ist es wichtig, dass dieser entsprechend der RAL-Richtlinien erfolgt.

Die Kosten für bodentiefe Fenster im Bungalow lassen sich dagegen nicht pauschal bestimmen. Es kommt hier auf die jeweilige Einbausituation vor Ort an, aber genauso auf die gewünschten Extras, die Größe der Fenster, die Art der Verglasung und das Rahmenmaterial, um nur einige zu nennen. Einige große Anbieter im Netz bieten einen Fensterkonfigurator an. Dieser erlaubt es, sich sein Wunschfenster für den Bungalow Schritt für Schritt zusammenzustellen. Fensterkäufer sollten allerdings darauf achten, dass ihnen am Ende des Planungsprozesses ein Festpreis angezeigt wird und sie nicht erst ihre Daten eingeben müssen, um ein Angebot zu erhalten.