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Fertighaus-Bungalow bauen

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Lange Zeit galten Bungalow-Fertighäuser als einheitlich gebaut und ebenso langweilig designt – das waren oft die typischen Klischees, die man mit dem Fertighaus-Bungalow in Verbindung brachte. Doch mittlerweile haben sich die Zeiten natürlich geändert und auch der Fertigbungalow kann mit verschiedenen Formen, Grundrissen, Fassadengestaltungen, Dachformen und mehr aufwarten. Der Individualität sind hier kaum Grenzen gesetzt und trotzdem bleiben die Vorteile des Fertigbaus beim Bungalow bestehen. Doch vor der Auswahl des passenden Anbieters sollte man ein paar Punkte beachten.

Angebote & Preise Fertighaus-Bungalow

Bungalow als Fertighaus – die Vorüberlegungen

Wer sich für den Bau eines Fertighaus-Bungalows interessiert, dem geht es oft vor allem um dessen Vorteile, die klar auf der Hand liegen:

  • Mit dem Bungalow als Fertighaus oder in Massivbauweise ist barrierefreies Wohnen möglich. Dadurch kann man auch fürs Alter vorsorgen und lange Zeit im eigenen Heim bleiben.
  • Die Räume sind nebeneinander, statt übereinander angeordnet, so dass großzügige Raumkonzepte realisiert werden können.
  • Eine Umgestaltung der Nutzung einzelner Räume, etwa nach Auszug der Kinder aus dem Elternhaus, ist beim Bungalow sehr einfach möglich.
  • Die Baukosten können geringer ausfallen, da zusätzliche Materialien für die Treppe im Haus, nicht benötigt werden.
  • Im Massiv- oder Fertighaus-Bungalow ist das Leben ganz nahe der Natur und dem Garten möglich, da durch großzügig angelegte Fensterflächen beispielsweise stets der Blick in den Garten möglich ist.
  • Weitere Bungalow Vorteile auf einen Blick finden Sie hier!

Allerdings bringt der Bungalow als Fertighaus oder in anderer Bauweise auch einige Nachteile in sich, die man sich im Vorfeld gut überlegen sollte:

  • Bungalows bieten neben-, statt übereinander angeordnete Räume. Die benötigte Grundfläche ist daher für den Hausbau sehr viel höher als beim klassischen Geschosshaus. Dadurch wird ein sehr großes Grundstück benötigt, welches mit entsprechenden Mehrkosten belasten kann.
  • Bungalows haben vier Außenwände, im Vergleich zum Doppelhaus zum Beispiel. Alle vier Außenwände müssen entsprechend gedämmt werden, was zu Mehrkosten beim Hausbau führen kann.
  • Aufgrund der großen Grundfläche des Bungalows fällt das Verhältnis Fassadenfläche zu Wohnraum ungünstiger aus als beim klassischen Haus, das in die Höhe gebaut wird.
  • Der Anbau von Balkonen ist im Bungalow nicht möglich, so dass lediglich die Terrasse für den Aufenthalt im Freien bleibt.

Das Statistische Bundesamt hat Anfang des Jahres mitgeteilt, dass sich die Baumaterialkosten für Holz langsam einpendeln. Ein Grund zum Aufatmen, da seit des Ukraine-Kriegs und der Energiekrise die Preise für Baumaterial durch die Decke schossen. Die Kosten sind noch immer höher als vor der Energiekrise, so Destatis.de, aber zumindest wird eine neue Norm realistisch.

Aufgrund der Krise wurden 2023 2,5% weniger Fertighäuser gebaut als in 2022.

Fertig-Bungalows in verschiedenen Varianten

Wer nach Abwägung aller Vor- und Nachteile des Fertigbau-Bungalows immer noch gewillt ist, diese Hausform für sich zu nutzen, sollte überlegen, welche Form des Bungalows für ihn in Frage kommt. Auch beim Fertighaus sind die Bungalows in verschiedenen Varianten erhältlich:

  • Klassischer Bungalow als langgestreckter Flachbau.
  • Winkelbungalow, beispielsweise in L- und U-Form möglich.

Beim Winkelbungalow bietet sich oft eine bessere Ausnutzung der Grundstücksfläche. Zusätzlich entsteht durch die Winkelform eine Art Innenhof, so dass man sich dort geschützt vor den Blicken der Nachbarn aufhalten kann.

Zudem besteht auch beim Fertig-Bungalow die Möglichkeit einer Unterkellerung. Meist wird aber nur eine Teilunterkellerung vorgenommen, um den Kostenrahmen aufgrund der enormen Grundfläche eines Bungalows nicht zu sprengen. Die Kellerräume sind dann in der Regel zur Unterbringung von Heizungsanlage und Ähnlichem vorgesehen.

Auch das Dachgeschoss kann ausgebaut werden. Voraussetzung ist hierfür jedoch die Entscheidung gegen das klassische Flachdach beim Bungalow. Sinnvoll kann hier ein Bungalow mit Walmdach sein, um nur ein Beispiel zu nennen. So entsteht zusätzlicher Platz unterm Dach, der entsprechend genutzt werden kann. Aber Achtung: Wer das Dachgeschoss im Fertighaus-Bungalow ausbaut, darf bestimmte Geschosshöhen nicht überschreiten, weil das Haus sonst nicht mehr als Bungalow bezeichnet werden kann. Außerdem werden in diesem Fall wieder Treppen in das obere Geschoss nötig, die zusätzliche Kosten verursachen und den größten Vorteil des Bungalows als Fertighaus oder in anderer Bauweise, nämlich dessen Barrierefreiheit, zunichte machen.

Bungalow als Fertighaus bauen – was sind die Vorteile?

Wer sich für den Bungalow als Fertighaus entscheidet, kann auch mit dieser Wahl natürlich einige Vorteile erhalten. Die wichtigsten wollen wir im Folgenden kurz vorstellen.

1. Individuelle Planung

Auch bei Bungalow-Fertighäusern ist heute eine individuelle Planung, Grundrissgestaltung und vieles mehr möglich, so dass der fertige Bungalow tatsächlich den eigenen Anforderungen und Bedürfnissen entspricht.

2. Kurze Bauzeiten

Was generell für das Bungalow-Fertighaus spricht, sind die kurzen Bauzeiten. Moderne Fertighäuser können mittlerweile innerhalb weniger Tage an Ort und Stelle aufgebaut werden, da die Einzelteile allesamt in der Fabrik vorgefertigt werden.

3. Standardisierte Qualität

Durch die Vorfertigung der einzelnen Bauelemente ist eine optimale Qualitätssicherheit gewährleistet.

Fertigbau-Bungalow – diese Bauweisen gibt es

Zudem haben angehende Bauherren beim Bungalow als Fertighaus verschiedene Bauweisen zur Auswahl. Generell unterscheidet man in den

  • Holzrahmen- und Holztafelbau, die
  • Holzblockbauweise und die
  • Massivfertigbauweise

Beim Holzrahmen- und Holztafelbau ergibt sich eine tragende Konstruktion, die aus einem massiven Holzgerüst besteht. Die Zwischenräume dieses Gerüsts werden mit Dämmmaterial ausgefüllt und dann mit Holzwerkstoff oder Gipsplatten beplankt. Beim Holzrahmenbau werden die offenen Rahmen auf die Baustelle gebracht und vor Ort mit Dämmmaterial gefüllt. Außerdem werden die Installationsleitungen gleich mit verlegt. Beim Holztafelbau dagegen werden die einzelnen Holztafelelemente bereits im Fertigungswerk befüllt und verschlossen.

Entscheidet man sich dagegen für die Holzblockbauweise, bestehen die Wände des künftigen Bungalows aus Rund- oder Kantblockbohlen. Diese werden an den Ecken miteinander verfacht. Mit einer zweischaligen Zwischendämmung werden ebenso die Anforderungen an die Wärmedämmung erfüllt.

Entscheidet man sich beim Bungalow für die Massivfertigbauweise, so kommen massive Baumaterialien für die vorgefertigten Bauelemente zum Einsatz. Ziegel, Beton oder Leichtbetonsteine sind typisch für diese Bauweise. Die Vorfertigung findet zwar in der Halle statt, so dass die einzelnen Elemente vor Ort auf der Baustelle nur noch zusammengesetzt werden müssen, dennoch ist die Bauweise massiv und wertbeständig. Hier vereinen sich die Vorteile von Massiv- und Fertighaus.

Fertig-Bungalow – welche Ausbaustufen gibt es?

Will man den neuen Bungalow als Fertighaus bauen, so kann man ebenfalls zwischen verschiedenen Ausbaustufen wählen. Bekannt sind vor allem die drei Varianten:

Als schlüsselfertiges Haus bezeichnet man in der Regel einen kompletten Hausbau, inklusive Innenausbau. Häufig sind auch Dämm- und Putzarbeiten, die Installation der Heizung, der Elektroanschlüsse und Sanitäranlagen im Preis enthalten. Allerdings ist der Begriff schlüsselfertig beim Hausbau nicht geschützt, daher kann jeder Anbieter selbst bestimmen, welche Leistungen er in diesem Zusammenhang mit anbietet. Hier lohnt es sich für den Bauherrn, einen genauen Blick in die Vertragsunterlagen zu werfen.

Beim Ausbauhaus oder auch Mitbauhaus werden dagegen nur die Gebäudehülle und Wärmedämmung geliefert. Je nach Anbieter können bereits Installationsrohre vormontiert sein. Der Bauherr selbst muss sich um die Heizung, die Elektroanschlüsse und den gesamten Innenausbau kümmern.

Bleibt noch das Bausatzhaus. Bei diesem liefert der Anbieter lediglich die einzelnen Bauelemente, die bereits vorgefertigt sind. So müssen Bauherren hier auch schon den kompletten Aufbau der Gebäudehülle selbst ausführen.

Darüber hinaus gibt es Zwischenstufen, die von den meisten Fertighausanbietern angeboten werden. So lassen sich zahlreiche Ausbauarbeiten vereinbaren oder ausschließen. Je mehr Arbeiten ausgeschlossen und vom Bauherrn selbst übernommen werden, desto günstiger wird der Bungalow als Fertighaus ausfallen. Allerdings ist zu beachten, dass der komplette Aus- oder gar Aufbau eines Hauses, auch eines Fertighauses, sehr viel Zeit in Anspruch nimmt. Diese können die meisten Bauherren nur an den Wochenenden, im Urlaub oder nach Feierabend aufbringen. Dadurch dauert der Hausbau jedoch meist wesentlich länger, wodurch die finanzielle Belastung durch gleichzeitige Darlehensratenzahlungen und Mietkosten verdoppelt werden. Zudem leiden oft die eigene Gesundheit und die Beziehungen im sozialen Umfeld der Bauherren.

Zu berücksichtigen ist bei einem hohen Anteil an Eigenleistungen außerdem, ob man diese tatsächlich erbringen kann. Gerade Arbeiten, wie Elektroinstallationen oder Sanitärinstallationen sollten stets vom Fachmann übernommen werden, der dann auch eine Gewährleistung für die Arbeiten geben kann. Zudem werden Banken ein zu hohes Maß an Eigenleistungen kritisch betrachten und dann ein entsprechend zusammengestelltes Darlehen nicht gewähren.

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